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AareLand-Parlamente-Treffen

06.11.2015
AareLand-Parlamente-Treffen

Die Stadt Zofingen und der Verein AareLand luden zum zweiten Parlamente-Treffen der drei AareLand-Städte Aarau, Olten und Zofingen in den Stadtsaal nach Zofingen. Rund 80 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit zum Informationsaustausch und gegenseitigen Kennenlernen. Auch neue Projekt- und Zusammenarbeitsideen entstanden.

 

Vereinspräsident Hans-Ruedi Hottiger begrüsste im stimmungsvoll arrangierten Stadtsaal in Zofingen die zahlreich erschienenen Vertreterinnen und Vertreter der Legislativen von Aarau, Olten und Zofingen. Anwesend waren rund 80 Teilnehmende aus Einwohnerräten und Stadträten der drei Partnerstädte im AareLand. „Das AareLand ist gut unterwegs“, freute sich Hottiger und betonte nach einem Überblick zu den Meilensteinen in der Vereinstätigkeit, den funktionalen Handlungsräumen und dem Raumkonzept Schweiz erneut den grossen Nutzen der Agglomerationsprogramme Siedlung und Verkehr für die ganze Region AareLand.

120 Millionen Franken Bundesgelder sind bereit

Mehr als 120 Millionen Franken Bundesgelder sind für das Agglomerationsprogramm der 1. und 2. Generation „zum Abholen bereit“. Vereinspräsident Hans-Ruedi Hottiger betonte erneut die Wichtigkeit und auch die Dringlichkeit, diese Gelder beim Bund auch einzufordern. Denn sie sind für die Förderung wichtiger Verkehrsinfrastrukturprojekte bestimmt und  somit von grossem Nutzen für die ganze Region AareLand. Voraussetzung dafür ist ein raumplanerisches Gesamtkonzept, eben das Agglomerationsprogramm AareLand, welches sich bereits in der Planungsphase der dritten Generation befindet. „Wir sind auf gutem Weg, aber die Umsetzung der Projekte der 1. und 2. Generation müssen nun konsequent vorangetrieben und die Mitfinanzierung durch die Gemeinden sichergestellt werden“, betonte Hottiger. Denn, und das ist neu: der Umsetzungsfaktor der Massnahmen der 1. und 2. Generation entscheidet mit über die Höhe künftiger Bundesbeiträge für die Programme der 3. Generation.

„Motoren“ des AareLandes

Sie gelten als „Motoren“ des AareLandes, die drei Zentrumsstädte, Aarau, Olten und Zofingen. Die Stadtpräsidentin von Aarau, Jolanda Urech, eröffnete die Runde der Einblicke in aktuelle Themen der Zentrumsstädte. Während sich Aarau vor allem mit grossen Arealentwicklungsprojekten, wie zum Beispiel das Torfeld Süd, konfrontiert sieht, liegt das Hauptthema in Olten nach wie vor bei den Finanzen. Stadtpräsident Martin Wey präsentierte die Zahlen „auf dem Weg zum Turnaround“. Den Abschluss machte Zofingen mit einem Einblick in die Finanz- und Investitionsplanung 2016-2025. Hier stehen ebenfalls zahlreiche grössere Investitionen an, wie zum Beispiel der Neubau des Quartierschulhauses BZZ sowie diverse grössere Verkehrsinfrastrukturprojekte.