Aufbauend auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen der Plattform Aargau-Solothurn (Paso), haben sich die drei Stadtpräsidenten von Aarau, Olten und Zofingen im März 2004 zusammengefunden und eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet zur Aufgabenlösung im Verbund. Ihr Ziel: die führende Rolle beim Aufbau der Entwicklung im gemeinsamen Raum zu übernehmen und Projekte zur Verbesserung der Funktionsfähigkeit und Identität dieses Raumes zu verwirklichen. Sie wollen einerseits den Raum mit insgesamt 60 Gemeinden besser gegen aussen vermarkten, indem seine Attraktivität für die Trilogie Wohnen, Leben, Arbeiten in einem weiten Umkreis aufgezeigt wird; anderseits aber auch den Zusammenhalt innerhalb des Gebildes der Netzstadt Aarau-Olten-Zofingen vertiefen.
Als eigenständiger Raum – neben acht anderen, allesamt grossflächigeren Räumen – bringt sich das AareLand zudem unter dem eigenen Label in die Erarbeitung des Raumkonzepts Schweiz ein und wird somit zur festen Grösse und zum Ansprechpartner des Bundes in Raumentwicklungsfragen.
In diesem Sinne wurde 2005 das Konzept Parkprojekt erarbeitet. Dieses sieht vor, den Raum nicht zu einem unstrukturierten Siedlungsteppich verkommen zu lassen, sondern den Aare- und den Wiggerraum als verbindende Elemente aufzuwerten und dadurch eine gemeinsame Identität zu fördern. Konkret werden derzeit unter der Projektleitung der beiden Kantone Aargau und Solothurn zwei Teilprojekte – Schachenpark zwischen Olten und Aarau sowie Wiggertalpark im Raum Aarburg-Zofingen – bearbeitet. In beiden Fällen soll in Zusammenarbeit mit den Regionsgemeinden ein attraktives, vielfach nutzbares und zusammenhängendes System aus landwirtschaftlich genutzten Flächen, Freiflächen, Gewässern und Wegen als „grüne Infrastruktur“ – gewissermassen als Pendant zur Verkehrsinfrastruktur – geschaffen, dauerhaft gesichert und für die Bewohnerinnen und Bewohner als wichtiger Naherholungs- und Freizeitraum erlebbar und zugänglich gemacht werden. Durchgehende, sichere und attraktive Fuss- und Radwegverbindungen, Verknüpfung der Naherholungsgebiete, Bademöglichkeiten und Auenschutz sind nur ein paar Stichwörter aus dem vielfältigen Programm.
Zentrale Aspekte für die Schaffung eines gemeinsamen Identitätsgefühls für den Raum Aarau-Olten-Zofingen sind aber auch ein eingängiger Name, ein einheitliches Erscheinungsbild und eine Marketingstrategie. Im Oktober 2005 wurde in einem Workshop das Label „AareLand“ für den Raum Aarau-Olten-Zofingen erarbeitet: Es unterstreicht die Bedeutung der Aare als verbindendes Element der Region, deren Gemeinden entweder direkt an ihrem Lauf oder aber an einem Zufluss liegen. Es folgte die Schaffung eines Corporate Design, vom Logo übers Briefpapier bis zum Wegweiser. Erarbeitet wurde zudem – natürlich im gleichen Design – eine eigene Website unter www.aareland.ch: Mit Hilfe eines eigentlichen Informationssystems soll diese – ergänzt mit einem Routenplaner – die zahlreichen attraktiven Sehenswürdigkeiten und Naherholungsgebiete im Raum Aarau-Olten-Zofingen präsentieren und zugleich aktuelle Informationen übers AareLand liefern. Im Anschluss ist ferner vorgesehen, mit weiteren, noch im Detail festzulegenden Marketingmassnahmen schweizweit auf die Vorteile des Standortes Aareland hinzuweisen.
Als eigenständiger Raum – neben acht anderen, allesamt grossflächigeren Räumen – bringt sich das AareLand zudem unter dem eigenen Label in die Erarbeitung des Raumkonzepts Schweiz ein und wird somit zur festen Grösse und zum Ansprechpartner des Bundes in Raumentwicklungsfragen.
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