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Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation

Kantone haben Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation zuhanden des Bundes verabschiedet

Die Regierungsräte der Kantone Aargau, Solothurn und Luzern haben das Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation verabschiedet und beantragen beim Bund die Mitfinanzierung aus dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF). 

Die komplette Medienmitteilung und die Unterlagen zum Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation können hier heruntergeladen werden:

Erarbeitung und Zukunftsbild

Zukunftsbild 2040

Die Erarbeitung des Agglomerationsprogramms Aareland 4. Generation erfolgte unter Einbezug der Gemeinden des AareLands. Sowohl das Zukunftsbild 2040 als auch die daraus abgeleiteten Teilstrategien und Massnahmen wurden in Workshops erarbeitet und in Gruppen diskutiert. Auch die Ergebnisse einer durchgeführten Gemeinde-Umfrage zum Handlungsbedarf sind eingeflossen. 

 

 

 

Die wichtigsten Stossrichtungen:

  • Der Agglomerationsraum AareLand wird als "Raum ohne Grenzen" dargestellt.
  • Die Generationenkohärenz ist gewährleistet. Dies betrifft insbesondere die Abstimmung zu den Massnahmen der vorangehenden Generationen.
  • Der rote Faden "Zukunftsbild – Analyse – Handlungsbedarf – Strategie – Massnahme" wird aufgezeigt.
  • Der Mehrwert des Agglomerationsprogramms gegenüber den bestehenden Planungsinstrumenten wird aufgezeigt.

Aufbau des Agglomerationsprogramms

Agglomerationshaus

 

Das aktualisierte und überarbeitete Zukunftsbild bildet die Abstimmung von Siedlung, Verkehr und Landschaft im gesamten AareLand ab. Es sieht die Unterteilung in Agglomerationskernräume, -korridore und ländlichen Agglomerationsraum vor. Die Vernetzung der drei Aare-Zentren sowie die nach innen gerichtete Siedlungsentwicklung der Aare-Korridore sollen gefördert werden. Im Agglomerationsprogramm gibt es drei Themenfelder. Im Bereich Verkehr gehören eine verbesserte agglomerationsweite ÖV-Vernetzung, das Schaffen von Velovorzugsrouten und ein konsequentes Verkehrsmanagement zu den Zielen. Aus einer abgestimmten Mobilitätsplanung sollen Leuchtturmprojekte abgeleitet werden. Das Feld Siedlung wird dominiert von der Innenentwicklung, welche sich durch die Weiterentwicklung der Schlüsselareale und eine abgestimmte Hochhausplanung konkretisiert. Im Themenfeld Landschaft ist ein Pilotprojekt zu Freiräumen in den urbanen Räumen zu prüfen.

Dieser grobe Aufbau ist nicht abschliessend und ist zu ergänzen bzw. zu überarbeiten, wenn sich weiterer Handlungsbedarf zeigt.

Arbeitsschritte

zur Erarbeitung des Agglomerationsprogramms Aareland 4. Generation:

  1. Zukunftsbild: bestehendes Zukunftsbild überprüfen, mit kantonalen Fachstellen diskutieren, Workshop mit Gemeinden und Replas, Zukunftsbild erstellen. Medienmitteilung Workshop Zukunftsbild 29. Juni 2019
  2. Analysen und Handlungsbedarf: Quantitative Analysen nach Bundesvorgaben, Analyse Ziele des Zukunftsbilds, quantitative Analyse der Umsetzung, Zukunftsbild und Analysen gegenüberstellen, Handlungsbedarf eruieren
  3. Strategien: Strategien als Methode zur Umsetzung des Handlungsbedarfs definieren, bestehende Strategien überprüfen. Medienmitteilung AareLandsGemeinde Workshop Strategien 27. November 2019
  4. Massnahmen entwickeln: roten Faden Zukunftsbild - Analyse - Strategie weiterspannen, Massnahmen entwickeln, Massnahmen priorisieren und Wirkungsanalyse durchführen. Video-Botschaft Massnahmen 20. Mai 2020, Massnahmenliste, Präsentation, Medienmitteilung Videobotschaft 10. Juni 2020Auswertungsbericht Behördenvernehmlassung 20. Januar 2021Medienmitteilung Auswertung Mitwirkung 3. Februar 2021
  5. Bericht, Karten und digitale Daten: Bericht nach Bundesvorgaben verfassen, Massnahmenblätter erstellen, Publikumsversion gestalten, Massnahmen digital erfassen. Medienmitteilung Kantone verabschieden Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation 26. Mai 2021, Hauptbericht, MassnahmenblätterUmsetzungstabellen