AareLand
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Agglomerationsprogramm Siedlung & Verkehr

Rund 2/3 der Schweizer Bevölkerung lebt in Städten und Agglomerationen. Der stetig fortschreitende Urbanisierungsprozess erhöht den Druck auf die städtischen Gebiete stark. Der Bund hat erkannt, dass die Verkehrs- und Umweltbelastungen in den Agglomerationen nicht durch die Städte allein gelöst werden kann. Mittels Anreizpolitik, den sogenannten "Agglomerationsprogrammen" fördert er die Realisierung von wichtigen Verkehrsinfrastrukprojekten mit finanziellen Mitteln.

Was ist ein Agglomerationsgrogramm?

Das Bundesamt für Raumentwicklung hat dazu einen Infofilm produziert.

Der Kanton Aargau stellt für die Agglomerationsprogramme 1. und 2. Generation Onlinekarten bereit.

Die Agglomerationsprogramme sind ein wichtiger Pfeiler der Agglomerationspolitik des Bundes und der nachhaltigen Raumentwicklung der Schweiz. Sie streben eine koordinierte Planung von Verkehr, Siedlung und Landschaft in urbanen Räumen an. Die Agglomerationsprogramme unterliegen einem Vierjahreszyklus. Die erste Generation wurde Ende 2007 eingereicht und 2008 vom Bund bewertet. Ende 2010 wurden die Bundesmittel für die Etappe ab 2011 freigegeben. Die zweite Generation Agglomerationsprogramme wurde bis Mitte 2012 eingereicht und 2012/2013 bewertet. 2014 gab das Parlament die Bundesmittel für die Etappe ab 2015 frei. Die dritte Generation wird bis Ende 2016 beim Bund eingereicht und 2016/2017 bewertet. Voraussichtlich ab 2019 werden diese Bundesmittel freigegeben. Das Agglomerationsprogramm AareLand ist ein gemeinsames Projekt der Kantone Aargau und Solothurn und des Vereins AareLand. Nach den Vorstellungen des Bundes werden folgende Ziele verfolgt:

  • Sicherstellen, dass der Verkehr ganzheitlich betrachtet wird und dass die einzelnen Verkehrsträger wie Schiene, Strasse usw. aufeinander abgestimmt und miteinander verknüpft werden
  • Sicherstellen einer mit der Siedlungsentwicklung koordinierten Mobilität
  • Verbessern der Siedlungsqualiät, Lenken der Siedlungsentwicklung nach innen sowie Strukturierung und Begrenzung der räumlichen Ausdehnung der Siedlungsgebiete
  • Förderung der Standortattraktivität für die Wirtschaft
  • Reduzieren der Umweltbelastungen (zum Beispiel Luft- und Lärmbelastungen) und des Energieverbrauchs
  • Verbessern der Zugänglichkeit des Verkehrssystems für Menschen mit Beeinträchtigungen

So profitiert das AareLand

Der Bundes-Beitragssatz beträgt 40%

Die als dringlich eingestufen Projekte Entlastung Region Olten  (ERO) und WSB-Eigentrassierung Suhr-Aarau sind fertig gestellt. Sie wurden mit rund 128 bw. rund 46 Millionen Franken vom Bund unterstützt.

Bundesgelder für:
Agglomerationsprogramm 1. Generation (2011-2014)
Bundesbeitrag A-Liste (2011-2014)   CHF 31.5 Mio.
Bundesbeitrag B-Liste (2015-2018)  CHF 20.6 Mio.
Total Bundesbeiträge   CHF 52.1 Mio. (Beitragssatz 40%)

Agglomerationsprogramm 2. Generation (2015-2018)
Bundesbeitrag A-Liste (2015-2018)  CHF 54.99 Mio.
Bundesbeitrag B-Liste (2019-2022)  CHF 15.42 Mio.
Total Bundesbeiträge   CHF 70.41 Mio. (Beitragssatz 40%)

1 Agglomerationsprogramm 1. Generation

Agglomerationsprogramme 1. Generation

Die Agglomerationsprogramme der ersten Generation (Finanzierungsperiode 2011–2014) wurden per Ende 2007 beim Bund eingereicht. Eine grosse Anzahl der unterstützten Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur des Agglomerationsverkehrs sind bereits fertig umgesetzt oder aktuell in der Umsetzung.

2 Agglomerationsprogramm 2. Generation

Agglomerationsprogramme 2. Generation

Die Agglomerationsprogramme der zweiten Generation (Finanzierungsperiode 2015–2018) wurden per Ende Juni 2012 beim Bund eingereicht. Seit Februar 2014 liegen die Beschlüsse vor. Für das Agglomerationsprogramm AareLand sind Bundesbeiträge in der Höhe von 58 Millionen Franken gesprochen worden.

Die grössten Beiträge fliessen in diese Projekte:

  • Ausbau des Bahnhofplatzes in Olten, Teil öffentlicher Verkehr/Langsamverkehr (12 Millionen Franken)
  • Wiggertalstrase, Abschnitt Mitte (9 Millionen Franken)
  • diverse kleinere Projekte für den Fuss- und Veloverkehr (7 Millionen Franken)
3 Agglomerationsprogramm 3. Generation

Die Agglomerationsprogramme der dritten Generation (Finanzierungsperiode 2019–2022) werden dem Bund bis am 31. Dezember 2016 eingereicht. Das Ziel der dritten Generation ist die Konsolidierung der ersten und zweiten Generation. Im Dezember 2014 veröffentlichte das Bundesamt für Statistik BfS eine neue Definition der Agglomerationen (neu: Raum mit städtischem Charakter). Für die Agglomerationsprogramme der 3. Generation gilt jedoch noch die bisherige Definition aus dem Jahre 2000.

Untenstehend Mitwirkungs- und Massnahmenberichte zur 3. Generation. Weitere Infos und die Bände 3 und 4 zum Download auf ag.ch

Band 1 (8.5 MB)
Band 2 (4.2 MB)